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Umgang mit eMOTIONen

Hand auf dein Herz. Was hältst du von Gefühlen?

Wenn du ehrlich zu dir bist, dann findest du die Angenehmen supergenial und möchtest am Liebsten mehr davon haben. Du möchtest mehr Liebe, Freude, Wertschätzung, Dankbarkeit und Erfüllung spüren. Du möchtest von deiner Familie, deinen Freunden und deinen Mitmenschen wahrgenommen werden, wertgeschätzte und dich vor allem geborgen fühlen.

Wie sieht es jetzt mit Angst, Schmerz, Enttäuschung, Schuld und Scham aus? Oh Gott, die sollen dir bloß vom Leib bleiben, oder? Am liebsten würdest du diese Gefühle ganz weit weg verbannen und alles in der Welt abschaffen, was dafür verantwortlich ist, dass du sie fühlen musst. Doch was ist denn für deinen Umgang mit eMOTIONen verantwortlich? Und wo sind deine eMOTIONen, wenn du sie nicht fühlst? 

SpielWelt die Welt der Emotionen
Die Welt der Emotionen ist ein Spielplatz - als Print erhältlich

eMOTIONen wollen wahrgenommen werden

Wie fühlst du dich, wenn dich niemand beachtet? Oder sogar meidet und ablehnt? Wenn die Menschen um dich herum sofort zu schreien anfangen, wenn sie dich sehen? Ohne Frage eine furchtbare Vorstellung.

Und wieso glaubst du, dass sich deine eMOTIONen bei dir wohl fühlen, wenn du schreiend vor ihnen davon laufen möchtest? Unsere Eltern und Vorbilder haben uns beigebracht, Angst haben zu müssen. Oder uns schlecht fühlen zu müssen, weil ... Doch alles, was nach dem weil folgt, ist nicht der Grund für deine Gefühle. Es war die Art, wie unsere Eltern mit ihren eMOTIONen umgegangen sind und für richtig hielten, obwohl es nie ihr Leben verbessert hat. Im Gegenteil. Durch das Vermeiden und Verdrängen ihrer unangenehmen Gefühle wurde ihr Leben erst recht problematisch.

Frage dich selbst: Wie viel mehr Lebensqualität habe ich hinzugewonnen, indem ich mich von meiner Angst ablenke? Okay. Zweiter Versuch. Sei ehrlich zu dir: Wie viel mehr Lebensqualität habe ich hinzugewonnen, indem ich jeden Tag unangenehme Gefühle vermeide und meine Mitmenschen mit meinem Stress belaste, den ich mir selbst dadurch mache?

 

Wenn du wirklich ehrlich bist, dann spürst du tief in deinem Herzen, dass alle eMOTIONen ihre Heimat in dir haben. Sie bewohnen dein Herz auf der energetischen Ebene. Da die Vorstellung von Gefäßen und einer Blutlache nicht wirklich romantisch ist, gebe ich dir ein neues Bild. Ein Bild, nach dem ich seit meiner Kindheit gefragt habe: Wie sieht der Ort aus, wo meine eMOTIONen zu Hause sind und wo lerne ich, mit ihnen umzugehen, damit mein Leben rund läuft?

Eines Tages bekam ich Antwort auf meine Frage in Form eines Bildes. Ein riesengroßer Rummelplatz der Möglichkeiten mitten im Weltenmeer erschien vor meinen geistigen Augen. Als ob mir das Leben damit sagen möchte: Hey Liebes, die Heimat deiner Gefühle ist ein riesengroßen Abenteuer Spielplatz und du wählst aus, mit welcher Attraktion du dort spielen möchtest. Und das Wundervollste dabei ist, während du in deinem Inneren mit deinen eMOTIONen spielst, verändert sich deine äußere Welt und du bekommst mehr davon, womit du gerade spielst. Ist das nicht großartig?

 

Doch leider wurde uns allen ein ganz anderer Umgang mit eMOTIONen beigebracht. Ein Umgang durch Vermeidung und Verdrängung von den Attraktionen auf dem SpielPlatz wie Angst, Schuld und Enttäuschung. Leider übersieht dabei unser Verstand eine winzige Kleinigkeit: Unsere Eltern haben uns als Kind auf diese Attraktionen mitgenommen und dort einfach vergessen. Sie haben uns gezeigt, dass es in der Welt Angst, Schuld, Scham und Enttäuschung gibt, aber nicht, dass und wie wir wieder absteigen können. Seither drehen wir die Runden in der Achterbahn der Angst, dem Schuldenkarussell oder dem Spiegelkabinett der Scham und warten darauf, dass irgend jemand kommt, und uns mitnimmt. Derweil wäre es so einfach, mit unseren eMOTIONen umgehen zu lernen:

 

Tue das Gleiche, wie auf einem echten Rummelplatz. Wenn die Fahrt vorbei ist, steig aus und wähle einfach eine neue Attraktion. Zum Beispiel Freude, Liebe, Wertschätzung oder Dankbarkeit. 

 

Wie gehst du mit deinen eMOTIONen um?

Wie gehst du mit eMOTIONen am Arbeitsplatz, mit deinen Kindern, deiner Familie, deinen Freunden, beim Sport in der Freizeit, mit Geld, in Beziehungen und im zwischenmenschlichen Bereich um?

Du besitzt eine Reihe an Werkzeugen um mit deinen eMOTIONen umzugehen, die du bisher unbewusst benutzt, weil dir niemand beigebracht hat, wie du sie besser nutzen könntest.

 

  1. Das Erste Werkzeug im Umgang mit eMOTIONen ist dein Verstand. Vielleicht bist du es gewohnt, dich "denken" zu lassen und das zu tun oder zu fühlen, was dein Verstand dir diktiert. Du glaubst, dass dein Verstand recht hat, wenn er dir Bilder von Krieg, Krankheit, Einsamkeit, Mangel oder finanziellen Ruin präsentiert. Doch das ist nicht wahr. Das sind alles Vorschläge deines Verstandes, die du annehmen kannst oder du wählst etwas Besseres. Falls es dir noch niemand gesagt hat: Du bist nicht verpflichtet, alles zu glauben, was dein Verstand denkt. Denn es sind nur Gedanken und welchen du deine Aufmerksamkeit schenkst, ist deine freie Entscheidungsmacht, die du besitzt. Wie machst du das? Du bestimmst, was du denken möchtest. Falls du nicht weißt, wie das geht und dabei Hilfe benötigst, bieten wir dir diesen Onlinekurs an, indem du lernst, deine Gedanken zu ändern. Solltest du es erst einmal alleine Probieren wollen, hilft dir unser kleiner Ratgeber, deine Angst in Freude zu wandeln. Und ja, es ist so einfach, du kannst denken, was du denken willst. Es hat dir nur bisher niemand beigebracht. 
  2. Das Zweite Werkzeug im Umgang mit eMOTIONen ist deine Sprache. Das Leben interessiert sich nicht dafür, was du gerne hättest oder wie du etwas meinst. Wenn du etwas haben willst, benutze auch eine klare Sprache und sage das, was du haben willst. Vielleicht denkst du jetzt, "Das tue ich doch schon." Wenn du ehrlich bist, dann sagst du den ganzen Tag das, was dir nicht gefällt, was dich stört, was dir fehlt, was du brauchst und nicht das, was dich glücklich macht, dir gefällt oder dir ein Gefühl von Verbundenheit gibt. Dem Leben ist es egal, ob du sagst, was du nicht willst, oder was du willst. Du bekommst stets mehr davon, wovon du gibst durch dein Denken, Sprechen, Fühlen und Tun. Achte also darauf, das zu sagen, was du möchtest, klar und deutlich. Wenn alles möglich ist, was willst du wirklich?
  3. Das dritte Werkzeug im Umgang mit eMOTIONen ist deine Vorstellungskraft. Ja, Bilder sind sehr mächtig. Du kannst dir jetzt vorstellen, mit deinem größten Feind im Raum zu sein und deine eMOTION wird sofort in deinem Körper ihre Wirkung entfalten. Genauso kannst du dich jetzt an einen liebevollen Ort begeben und dir einen geliebten Menschen vorstellen. Sofort rufst du damit deine Liebe in deinen Körper und sie entfaltet ihr süßliches Aroma. Bilder haben die Macht, dich in nahezu jede Schwingung zu versetzen. Du konntest das als Kind binnen Sekunden. Wenn du das Wechseln zwischen den eMOTIONen trainierst, wirst du dich in jeder Situation angemessen verhalten können und viel mehr Möglichkeiten haben. 
  4. Das vierte Werkzeug im Umgang mit eMOTIONen ist deine eMOTION. Das Leben achtet auf dein Gefühl und sieht es als Zeichen dafür, das du mehr davon haben willst, was du gerade fühlst. Unser Verstand weckt in uns haufenweise Emotionen, wie Angst, Sorge, Zweifel, Misstrauen und Schuld. Lerne, dich glücklich zu fühlen, dich wieder zu freuen und dich selbst zu lieben, dann änderst du das, was du vom Leben bekommst.
  5. Vielleicht fragst du dich jetzt, was mit deinem Werkzeug Tun bzw. Handeln im Umgang mit eMOTIONen geschehen ist? Nun ja. Tun ist nur der Ausdruck von dem, was du denkst, sagst und fühlst. Du kannst "Ich liebe dich" so oft sagen, wie du willst. Solange du es aus der eMOTION Wut, Hass oder Ärger sagst, drückst du damit keine Liebe aus, sondern Wut, Hass oder Ärger. Dein Tun ist davon abhängig, was du fühlst. Deswegen erreicht das Tun niemals eine allgemeingültige Garantie für alle. Nicht alle erreichen mit Werbung finanziellen Erfolg. Nicht alle überzeugen mit einem Telefonanruf einen Kunden. Nicht jeder verdient in der Branche das selbe Gehalt. Wäre Tun so maßgeblich, hätten wir nicht so gravierend unterschiedliche Auswirkungen, obwohl wir alle scheinbar das selbe tun. 

Wie gehst du jetzt mit diesen Werkzeugen um, um den Umgang mit deinen eMOTIONen zu lernen?

Du bestimmst in jedem Augenblick, wie du dich fühlen möchtest, niemand sonst. Mit deinen Gedanken, deinen Worten und den Bildern, wählst du die eMOTION aus, die du fühlen möchtest. Wenn du sagst, ich hasse dich, dann kannst du nicht Liebe fühlen. Liebe wird ausgelöst von liebevollen Gedanken, Worten und Bildern. Gehe achtsam durch deinen Tag. Was hast du gedacht, gesagt und für ein Bild erzeugt, um dich so zu fühlen? 

Nutzt du die deine Werkzeuge um mit deinen eMOTIONen bewusst und achtsam umgehen zu lernen, wirst du staunen, wie leicht sich deine Attraktion von Angst in Freude wandelt. 

 

Unbewusst sein fühlt sich wie ein hilfloser Teddybär an - als Print erhältlich
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Du brauchst Unterstützung, um den Umgang mit Angst zu lernen?

 

Wie funktioniert das "Ding" mit den eMOTIONen? In unserer Community bekommst du tägliche Impulse, um dir selbst bewusst zu werden und anzufangen, die richtigen Fragen zu stellen, die dein Leben verändern.

Was meinen wir mit richtigen Fragen?

Du kannst jeden Tag deinem Leben die Frage stellen: Warum immer ich?

Oder du stellst die lebensverändernde Frage: Wie erschaffe ich mir das Leben, das ich führen will?

Auf beides wird dein Leben antworten, aber sei versichert, deinem Leben ist deine Frage egal. Ob es dir mehr von dem gibt, was du nicht willst oder mehr von dem, was du willst, ist deine Verantwortung. 

 

Wenn du bereit bist, für dein Denken, Fühlen und Handeln verantwortlich zu sein, dann klicke einfach auf den Button. 

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