making of Inafir

Ein Bild entsteht

1. Hintergrund

Der Erste Schritt war eine Entwicklung an sich. Wahllos Farbe auf die Leinwand und verlaufen lassen. Inspiration war der Gedanke: Wie würde die Entwicklung aussehen, wenn sie ein Wesen wäre? 

Im Ansatz lässt sich an dem wahllosen Farbmuster eine Figur erkennen. Die Farben grün und rosa bilden einen harmonischen Kontrast in der der kargen Felslandschaft. 

 

 


2. Modelling

Im nächsten Schritt folgten weitere Details der Landschaft. Auch hier bietet das Element Wasser einen lebendigen Kontrast zur kargen Felslandschaft. Die Inspiration entstammt dem chinesischen Kontinent und seinen wunderschönen Gebirgsformationen. Ein Weg für Wanderer, der sie niemals ans Ziel bringen wird, da das Ziel unbekannt ist. Jede Entscheidung führt in eine andere Richtung und damit zu einem anderen Lebensziel. 

 


3. Kontraste

Licht und Schatten. Primär- und Komplementärfarben. Kräftig und Durchscheinend. Jeglicher Kontrast findet in vielen Werken Anwendung. Hier ging Andrea einen Schritt weiter und brachte den Kontrast Leben und Tod ins spiel. Wenn der Weg sich entwickelt, dann beginnt er und endet irgendwo. Der Beginn ist ein Kokon, der Leben beinhaltet. Der Tod ist ein Schädel, der eine Geisterstadt ankündigt. Dazwischen bewegt sich das Leben, das bewacht wird vom inwohnenden Selbst. 

Dieses Stadium des Werkes schlummerte Jahre vor sich hin, weil das Thema Entwicklung und Lebenswege bereits Verwendung fand. Es war ein Entwicklungsschritt. 

 


4. Neustart

Der Unterschied zwischen einem Künstler und einem Autodidakten ist einfach erklärt: Ein Autodidakt würde niemals sein Bild übermalen, da er Zeit investiert hat. Ein Künstler betrachtet den Schaffensprozess an sich als lohnende Investition.

Das Bild ist nicht wieder zuerkennen, weil es zum einen um 180 Grad gedreht ist. Und zum anderen von einer Schicht Experimentieren verborgen wird. Erst dadurch kann der kontrastreiche Hintergrund seine durchscheinende Tiefenwirkung entfalten und dem Bild eine vollkommen andere Dynamik verleihen auf seinem weiteren Entwicklungsweg.  

 


5. Variationen am PC durchspielen


6. Herausarbeiten der Idee